Die Steppdecke - Wie ist Sie aufgebaut und was sind die Vorteile?

Der Begriff "Decke" vereint weitaus mehr als einfach nur bloßes "Zudecken". Eine Decke steht für wärmen, wohlfühlen, schlafen oder entspannen.
Dabei sollte sie über Eigenschaften verfügen, die dem jeweils individuellen Anspruch genügen. Die Steppdecke als spezielle Form einer (Bett-)decke kann hierfür einige entscheidende Qualitätsmerkmale bieten.
Wie eine Steppdecke grundsätzlich aufgebaut ist
Eine Steppdecke besteht grundsätzlich aus einem Bezugsstoff, der Hülle, und einer Füllung. Sowohl die Art des Stoffes der Hülle als auch das Füllmaterial sind variabel. Die in der Regel rechteckige Form der Decke wird mit Steppnähten in unterschiedlicher Anordnung versehen. Hier sind Längs- oder Quersteppnähte ebenso möglich wie beides zusammen.
Die meist produzierte Form: die Kasettensteppung
Etabliert hat sich inzwischen die Kassettensteppung. Bei dieser Steppart wird die Decke in drei mal vier oder vier mal sechs Kassetten untergliedert. Die Stoffbahnen werden jedoch nicht "durchgesteppt", sondern sind über Stege in verschiedener Höhe miteinander verbunden. Je nach gewünschter Wärmehaltung werden sie zwischen zwei und zehn Zentimetern hoch dimensioniert. Ein wesentliches Ziel der Steppung ist es, das Füllmaterial gegen Verrutschen zu schützen. Eine optimale und gleichmäßige Verteilung des Füllstoffes zu gewährleisten bedeutet, gleichmäßig Wärme zu spenden.
Da Steppdecken waschbar sein sollen, ist auf diese Weise zudem ein Verklumpen des Füllmaterials weitestgehend ausgeschlossen.
Beliebte Steppdecken in der Übersicht
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Welche Unterschiede es gibt
Die verwendeten Materialien für Hülle und Füllung bestimmen über die späteren Eigenschaften im Hinblick auf Atmungsaktivität, Wärmehaltung und Luftzirkulation. Zudem ist es entscheidend, in welcher Jahreszeit die Steppdecke eingesetzt werden soll. Ob als Sommer- oder Wintersteppdecken oder auch Ganzjahressteppdecken - hiervon hängt ab, in welcher Menge das Füllmaterial verwendet und auf welche Weise gefertigt wird.
So kann eine Steppdecke einfach - mono- oder doppelt - duo- hergestellt sein.
DUO Stepdecke
Beim "Duo" werden zwei Hälften, die jeweils einzeln gesteppt worden sind, an den Außenkanten miteinander vernäht. In der Mitte entsteht ein Luftpolster, das für eine ausgezeichnete Wäremhaltung sorgt. Steppdecken dieser Art finden oftmals als Winterbetten Anwendung.
Geknöpfte Doppeldecke
Eine andere Variante ist das Knöpfen von Steppdecken. Hier werden zwei Steppbetten durch Druckknöpfe verbunden. Für den Winter entsteht so eine wärmende Doppeldecke. Einzeln kann das Steppbett im Sommer als leichte Decke dienen.
Stepdecken Material
Als besonders geeignetes Material für die Hülle einer Steppdecke gilt das Naturprodukt Baumwolle. Jedoch kommen inzwischen auch synthetische Fasern in Frage.
Die Daune als Füllmaterial steht für ein hochwertiges Naturmaterial. Sie verkörpert Eigenschaften wie hohe Elastizität und ein äußerst geringes Gewicht. Daunen-Steppdecken sind daher besonders leicht, wärmend und atmungsaktiv. Aber auch das Naturprodukt Cashmere kann als Füllstoff Verwendung finden.
Dennoch müssen synthetische Füllmaterialien in Sachen Wärmeregulierung und Waschbarkeit nicht schlechter abschneiden. Inzwischen gibt es Polyesterfüllungen, die durchaus mit den Eigenschaften natürlicher Stoffe mithalten können.
Zusätzlich Wellness gewünscht? Eine mit Aloe Vera beschichtete Hülle verleiht der Steppdecke eine hohe Hautverträglichkeit.